Romanik

Romanik (950-1250)
Die Vorromanik schließt direkt an die karolingische Zeit an und behält erst einmal einige Bauformen bei. Dann folgen Früh-, Hoch- und Spätromanik, die bereits erste Spitzbogen mit einbringt.Diese Zeit der Romanik war vor allem den Bau von Gotteshäusern gewidmet. Später kamen dann auch Burganlagen dazu, wie z.B. die staufischen Kaiserpfalzen.

Was macht die Romanik aus
Im Gegensatz zur späteren Gotik, sind bei romanischen Bauten Rundbogenfenster ein typisches Erkennungsmerkmal. Die vorzugsweise kirchlichen Bauten, fallen auf durch klar voneinander abgesetzte Teile. Z.B. eine Doppelturmfassadeim Westen, Vierungstürme und auch Türme im Ostabschluss.Romanische Bauten sind oft eher einfach gehalten und wirken eher schwer und klobig, wenn auch in sich geschlossen. Die Dächer sind anfangs eher niedrig gehalten, später mehr spitz und lang, wie in der Gotik.Erwähnen möchte ich die auffallend schönen Säulenportaleund Radfenster.

Wie entstand die Romanik
Dieser besonderen Zeit ging ein langer Streit zwischen Rom und den salischen Kaisern vorraus. Die Bereinigung dessen, war das Fundament für einen Aufschwung in der Baukunst. Die Macht des Kaisers als Abbild für die Allgewalt Gottes.Vielleicht sehen deshalb manche monumentale Gotteshäuser den Ritterburgen sehr ähnlich.Sehr interessant ist, dass bis ins 11. Jhd hinein fast ausschließlich die Kleriker sämtliche Handwerker zum Bau von Kirchen stellen.

Bekannte Objekte der Romanik
Walterichskapelle in Murrhardt, ein Kleinod spätromanischer BaukunstBenediktinerabtei Maria Laach, typische KirchenromanikKaiserpfalz Burg in Eger,  mit romanisch-gotischer Doppelkapelle
Kirche St. Niklas in Eger , romanisch gebaut, dann BarockundNeugotikdazuPiazza dei Miracoli , das Esemble mit dem schiefen Turm von Pisa