Bemalte Fensterläden

Bemalte Fensterläden 
Seit wann gibt es bemalte Fensterläden

Diese existieren bereits, seit es Burgen gibt. Schon in der Ritterzeit gab es bemalte Fensterläden an Burgen. Jedoch waren diese einfache Bretterläden – aber eben bunt.

Welchen Zweck hatten sie

Meist waren sie in den Landesfarben bemalt, z.B. blau/weiß für Bayern, rot/weiß in Franken oder in den herrschaftlichen Wappenfarben des entsprechenden Adelsgeschlechtes. So weit farbentechnisch möglich – in knalligen Farben, denn alles einfache war für das einfache Volk. Bekannt sind wohl die schräge Streifenvariante oder das Rautenmuster.So konnte man schon von weitem erkennen, zu wem eine Burg gehörte.


Nur zur Zierde…

Hauptsächlich diente ein Fensterladen wohl zum Abhalten von Wind und Wetter bzw. der Winterkälte. Zum anderen schützte ein Fensterladen auch die kostbaren mundgeblasenen Glasfenster. Auf manchen Bildern gibt es Läden, die oben und unten extra aufzuklappen sind – wie ein Ober- und Unterlicht.

Wo überall gibt es bemalte Fensterläden


Im Süden gibt es bemalte Fensterläden definitiv mehr, als im Norden. Besonders aus dem Alpenraum sind eher typische Bemalungen bekannt wie Blumen, Tiere, oder auch Menschen in Tracht, die oft auch Verzierungen für Möbel waren.

Bemalung heute

Auch heute gibt es sie an Häusern. Meist renovierte, wunderschöne Altbauten, mit liebevoll wiederhergestellten oder auch ganz neuen Bemalungen an den Läden.

Wie bekommt man ein Muster auf den Fensterladen

In früheren Zeiten wurden diese noch komplett mit der Hand bemalt. Heutzutage gibt es Schablonen, die der Maler aufklebt und das entsprechende Muster entweder mit dem Pinsel auftupft oder mit Airbrush besprüht. Bei mehrfarbigen Mustern braucht es entsprechend mehr Schablonen.